14.05.2024  |  Unternehmen

Solarcluster in Ostdeutschland gegründet

Zehn ostdeutsche Firmen aus der Solarbranche haben am 26. April in Halle den SOLAR POWER TRANSFORMATION CLUSTER "SPOT ON" e.V. gegründet. Diese Vereinigung will Unternehmen verschiedener ostdeutscher Bundesländer aus Produktion, Dienstleistung und Forschung vernetzen und somit den Solarstandort Ostdeutschland stärken.
Das cluster

Gründungsveranstaltung und Ziele

Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP und die Hochschule Anhalt haben zusammen mit dem länderübergreifenden Netzwerk Europäische Metropolregion Mitteldeutschland vor einem Jahr die Initiative zur nun erfolgten Gründung des Solarclusters Ostdeutschland gestartet. Die Gründungsmitglieder sind AVANCIS GmbH, CE Cell Engineering GmbH, envia THERM GmbH, Hanwha Q CELLS GmbH, Leipziger Energiegesellschaft mbH & Co. KG, Mounting Systems GmbH, NexWafe GmbH, WAVELABS Solar Metrology Systems GmbH, Yokk Solar GmbH und die Hochschule Anhalt. Weitere Firmen der Solarbranche nahmen bereits an der Gründungsveranstaltung teil, andere Solar-Unternehmen sind eingeladen, der Initiative beizutreten.

Die Photovoltaik als Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung der Energieversorgung zu fördern und gleichzeitig die Abhängigkeiten gegenüber Asien und den USA zu reduzieren, sind die erklärten Hauptziele des Clusters. Dazu werden die Mitglieder ihre Potentiale und ihr Know-How zusammenführen, um die Wahrnehmung des innovativen Solarstandortes Ostdeutschland zu erhöhen. Ein Schwerpunkt der Arbeit des Netzwerkes soll beispielsweise die Förderung des Innovationstransfers zwischen der Forschung und den Unternehmen sein. 

gründungsmitglied avancis

Unsere Intension zur Beteiligung

Die Gründe für eine Mitgliedschaft und Beteiligung an dieser Vereinigung liegen auf der Hand. Den Absatz unserer Solarmodule für die nächsten Jahre sicher zu stellen, ist dabei natürlich an erster Stelle zu nennen. Themen wie die Zusammenarbeit mit den Energieversorgern, Unabhängigkeit durch lokale Produktion oder die Erweiterung der Wertschöpfungskette in Rahmen des Recyclings einen alle Mitglieder. Nur im Zusammenschluss aber können diese realistisch bearbeitet und forciert werden.

Der Preisdruck durch internationale Anbieter, die Herausforderungen im Rahmen von Investitionen, schwankende politische Rahmenbedingungen oder Handelskonflikte können im Rahmen dieses neuen Netzwerkes diskutiert und gemeinsam Lösungen gefunden werden. In der Integration von Forschung und Industrie, den erweiterten Netzwerken von potentiellen Geschäftspartnern oder auch der leichteren Rekrutierung von Fachkräften sehen wir Benefits unserer Beteiligung.

Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit sowie Interessenvertretung gegenüber der deutschen und europäischen Politik, Beratung zu Fördermöglichkeiten, Entwicklung eigener Veranstaltungs- und Netzwerkformate sind einige der Leistungen, die der Verein künftig anbieten will.