Der Herstellungsprozess der CIS-Technologie ist gekennzeichnet durch: Weniger Fertigungsschritte sowie den deutlich geringeren Materialaufwand und Energieeinsatz. Ein durchgängiger In-Line-Produktionsprozess reduziert die Komplexität im Vergleich zu kristallinen Silizium-Solarzellen entscheidend: Von der Anlieferung des Substrats bis hin zur Verpackung des Moduls verzeichnet AVANCIS nur knapp 30 Schritte.
Hinter diesem Prozess steht ein langjähriges Know-how, das die Herstellung von CIS-Solarmodulen durch fabriknahe Forschung auch in Zukunft noch effizienter und wirtschaftlicher gestalten wird.
Es sind lediglich dünne Glasplatten, auf die in einem zweistufigen Prozess die CIS-Beschichtung aus Kupfer, Indium und Gallium sowie Selen und Schwefel aufgetragen wird. Das patentierte Verfahren ermöglicht die optimale Dosierung der Rohstoffe sowie eine homogenere und damit leistungsfähigere Halbleiterschicht. Das Verschmelzen der Materialien geschieht bei wesentlich geringeren Temperaturen als bei der Herstellung von kristallinen Silizium-Solarzellen. Bei der Abkühlung der CIS-Beschichtung entsteht der elektrisch leitfähige Kristall.
Nach der Produktion der elektrisch leitfähigen Schicht auf dem Substrat wird das Substratglas mit einer gehärteten Frontscheibe laminiert. Danach folgt das Einsetzen in den hochwertigen, schwarz eloxierten Aluminium-Hohlkammerrahmen, in dem das beschichtete Glas-Glas-Laminat auf einem Kleberbett schwimmend gelagert wird. Dank gründlichem Qualitätsmanagement und einem ausgereiften Produktionsverfahren entstehen langlebige, leistungsfähige Solarmodule, die den Energieeinsatz für ihre Herstellung schon nach durchschnittlich 13 Monaten ausgleichen.